Achtsame Atemarbeit und Meditation - Heilsame Wege zu Klarheit und Wohlbefinden
Zum Thema
An diesen beiden Tagen verbinden wir achtsame Atem- und Körperarbeit mit Perioden stiller und geführter Meditation. So entsteht ein heilsamer Raum für innere Ruhe, Lebendigkeit und Präsenz.
Was dich erwartet:
Vielseitige Übungen aus der achtsamen Atem- und Körperarbeit
Stille und geführte Meditation
Vortrag über die Möglichkeiten von Atemarbeit und Meditation und das Zusammenwirken beider (am Samstag)
Raum für Erfahrungsaustausch und für Fragen rund um den Atem
In der Atem- und Körperarbeit erfährst du das rhythmische und das freie Fließen deines natürlichen Atems im Körper. So kann eine feine, klare Körperwahrnehmung entstehen, muskuläre und emotionale Spannungen dürfen sich lösen. Gesteigertes körperliches Wohlgefühl, liebevolle Selbstannahme und mehr Leichtigkeit werden möglich. In der stillen Meditation üben wir Atembeobachtung oder du praktizierst deine eigene Meditationsform.
Die Atemarbeit unterstützt das Sitzen und die Körperpräsenz in der Meditation und erleichtert das Einlassen auf die Atembeobachtung, während die Meditation Achtsamkeit, Sammlung und Ruhe vertieft. Beide Methoden wirken heilsam zusammen, wir können voller Freude tief eintauchen und am Ende erfrischt und bereichert wieder auftauchen.
Der Kurs richtet sich an alle, die neugierig sind auf die Atem- und Körperarbeit in Verbindung mit Meditation. Willkommen sind Menschen mit und ohne Vorerfahrung.
Claudia Kaltenbach
Atem- und Körpertherapeutin, Meditationslehrerin, Philologin, Unternehmenstrainerin.
Seit ihrer Ausbildung zur Atem- und Körpertherapeutin (2006, am Institut für Atemlehre Berlin, Erika Kemmann, in der Tradition von Ilse Middendorf) begleitet sie Menschen bei persönlichen Entwicklungsprozessen auf Basis von atem- und körperzentrierter Erfahrung. In ihren vielseitigen Kursangeboten sowie in ihrer Hamburger Atempraxis verbindet sie körperorientierte Atemarbeit mit meditativer Achtsamkeitspraxis. Sie ist langjährige Schülerin von Dr. Sylvia Kolk und von ihr autorisierte Stadt-Praxis-Leiterin im Buddhistischen Stadtzentrum Hamburg.
Weises Mitgefühl - Dem Leiden begegnen ohne zu leiden
Zum Thema
Mitgefühl ist die spontane Erwiderung eines offenen Herzens auf Leiden. Im Leiden fühlen wir uns im Menschsein verbunden, denn wir alle leiden.
Der Buddha lehrt uns, die Herzensqualität von Karuna, das weise Mitgefühl, zu entwickeln. Eine Kraft des Herzens, die fähig ist sich mit dem Leiden zu konfrontieren ohne zu leiden, verbunden mit dem Wunsch, dass alle Wesen frei sein mögen von Leiden.
Doch wie ist es möglich, leidhafte Erfahrungen tatsächlich zuzulassen ohne uns davor zu verschließen oder in eigenes Leiden zu versinken? Wie können wir das weise Mitgefühl in uns entwickeln und in unser alltägliches Leben übertragen?
Diesen Fragen wollen wir am Freitagabend und Samstag nachgehen: Sie durch geleitete Übungen, stille Meditationen und Erfahrungsaustausch ergründen und gemeinsam praktizieren. Dhamma-Vorträge können uns unterstützen, ein tieferes Verständnis zu entwickeln.
Elfi Schmitt
Meditationslehrende in der Nachfolge Ayya Khemas. Von Dr. Sylvia Kolk zum Lehren des Dhamma autorisiert, lehrt sie vor allem Samatha-, Vipassana- und Mettapraxis. Besonders am Herzen liegt ihr die Verbindung von Retreat und Alltagspraxis, sowie die Praxis des Vipassana-Einsichtsdialogs. Leitung der Buddhistischen Stadtpraxis Stuttgart seit 2010.
Termin
27.11.2026 - 28.11.2026
Freitag, 27.11. 19:00 - 21:00 Uhr
Samstag, 28. 11. 10:00 - 17:30 Uhr
Kosten
Orga und Raumgebühr: 45,- € +
Dana: Herzensgabe für die Lehrende - Spendenempfehlung: 60,- €
Keine Angst vor der Zukunft - Zufrieden und aufrichtig leben in einer Kultur des Genug
Zum Thema
Es fällt nicht leicht, sich die zukünftige Entwicklung der planetaren Krise vorzustellen, solange ökonomisches Wachstum, Hintanstellung ökologischer Rahmenbedingungen und individuelle Selbsterhöhung die menschliche Kultur bestimmen. Die Suche nach und die Anwendung von heilsamen Orientierungen erfordert enorme geistige Anstrengungen und eine komplette Neuausrichtung bisheriger Gewohnheiten. Das Fundament für diese Umstellung ist in jedem Menschen vorhanden. Es lässt sich mit den Worten ‚hier‘ (Anwesenheit), ‚ganz‘ (Verbundenheit), ‚wach‘ (Bewusstheit) und ‚integer‘ (zufriedene Genügsamkeit) veranschaulichen. Umrahmt von Entschleunigungs-Übungen (Qigong, Gehmeditation, Erdberührungen) werden wir unsere Zuversicht stärken, in der Gegenwart eine l(i)ebenswerte Zukunft zu entdecken.
Manfred Folkers
… ist seit 1995 Vorsitzender des Vereins „Achtsamkeit in Oldenburg“ und wurde 2004 von Thich Nhat Hanh zum Dharma-Lehrer ernannt. Er ist Fokushalter der Arbeitsgemeinschaft Umwelt der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und Autor mehrerer Bücher (u.a. - mit Niko Paech -: All you need is less – eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht). Seit über 30 Jahren unterrichtet er Taijiquan und Qigong.
Termin
24.10.2025 - 25.10.2025
Freitag, 24.10. 19:00 - 21:00 Uhr (Vortrag und Erfahrungsaustausch)
Samstag, 25. 10. 10:00 bis 17:00 Uhr
Die Teilnahme an nur einem Tag ist möglich.
Wir vermitteln Übernachtungsmöglichkeiten.